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Vollkorn – die heilige Kuh der Ernährungsberater/innen 04.06.2008

 

„Vollkorn ist gesund ...“, Wir müssen mehr Vollkornprodukte essen ...“, „Vollkorn enthält wichtige B-Vitamine ...“, „Vollkorn schützt vor Herzinfarkt ...“.

Dies sind einige der mantra-artig wiederholten Aussagen von Ernährungsberater/innen, die wir in allen möglichen Medien immer wieder lesen können.

Dem stehen wissenschaftliche Untersuchungen entgegen, die belegen, dass Vollkorn eine ganze Reihe von schwerwiegenden gesundheitsschädlichen Auswirkungen, jedoch keine die Gesundheit fördernden Eigenschaften hat.

Die Behauptung, Vollkorn sei gesund, ist schlichtweg falsch!

Loren Cordain, Ernährungsexperte an der Colorado State University und eine Koryphäe auf seinem Gebiet, hat die Sachlage in seinem Artikel „Cereal grains – humanities double-edged sword“ (sinngemäß) so zusammengefasst:

Getreide ist sicher eines der wichtigsten Nahrungsmittel in der menschlichen Ernährung – mengenmäßig! Fast 70% des weltweiten Kalorienbedarf wird aus Getreide bezogen. Ohne Getreide kann die Weltbevölkerung, insbesondere in den unterentwickelten Ländern, nicht ernährt werden.

Doch Getreide verursacht gravierende gesundheitliche Probleme, wenn es in größeren Mengen gegessen wird.

Der menschliche Organismus hat keine Gelegenheit gehabt, sich an die Verstoffwechselung von Getreide anzupassen. So leiden unzählige Menschen an Krankheiten, die in direktem Zusammenhang mit dem Konsum von Getreide stehen. Loren Cordain empfiehlt daher, Getreide – wenn überhaupt - nur in kleinen Mengen zu konsumieren, um ernsthafte gesundheitliche Schäden zu vermeiden.

Vollkorngetreide ist nachgewiesenermaßen Ursache von zwei Autoimmunkrankheiten: der Zöliakie, einer entzündlichen Darmerkrankung, und der herpetiformen Dermatitis, einer Hauterkrankung.

Vollkorn wird aber auch mit der Entstehung von anderen Autoimmunkrankheiten ursächlich in Verbindung gebracht, wobei hier noch keine endgültigen Beweise vorliegen. Es sind dies rheumatische Erkrankungen („Gelenksrheumatismus“), die multiple Sklerose und eine Form der Zuckerkrankheit (der Typ 1 Diabetes).

Darüber hinaus verursacht Vollkorn Störungen des Mineralsalzhaushaltes und Vitaminmängel.
Warum es dazu kommt, soll hier kurz geschildert werden:
Pflanzen haben unterschiedliche Strategien, um ihre Samen zu verbreiten. Viele Pflanzen bringen Früchte hervor. Früchte sollen durch ihre appetitliche Hülle Tiere dazu verleiten, sie zu fressen. Ihre Kerne (=Samen) haben eine Schutzhülle, die sie vor der Verdauung schützt, sie werden unverändert im Kot der Tiere ausgeschieden, finden darin einen guten Nährboden, und werden auf diese Weise verbreitet.

Getreidesamen sollen dagegen nicht gefressen werden: Die verdauten Reste von Getreidekörnern taugen nicht mehr zur Vermehrung. Die Pflanze schützt sich daher durch Abwehrstoffe, die die Getreidekörner schwer verdaulich oder ungenießbar machen. Diese Abwehrstoffe führen im menschlichen Körper zu schweren Störungen. Es sind vor allem 3 Substanzen, die als schädlich erachtet werden: Phytin, Enzymhemmer und Lectin. Diese giftigen Substanzen sitzen in der schützenden Hülle des Korns – also just in der Region, die von Ernährungsexperten als besonders wertvoll dargestellt werden.

Was sind nun die negativen Auswirkungen dieser Abwehrstoffe?

Phytin ist ein Mineralienräuber!

Es bindet im Verdauungstrakt Mineralien, so dass diese nicht mehr vom Darm aufgenommen werden können. Zink, Magnesium, Calcium und Eisen gehen so dem Organismus verloren. Besonders gravierend sind die Auswirkungen bei Menschen, die sich vorwiegend von Vollkorn ernähren, wie das heute noch bei vielen Populationen in Dritte-Welt-Ländern der Fall ist. Knochenerkrankungen, wie Osteoporose, Osteomalazie und Rachitis (also verschiedene Formen der Knochenerweichung) treten häufig auf. Noch häufiger sind diese Bevölkerungsgruppen von Eisenmangel betroffen, da die Aufnahme von Eisen –wie schon erwähnt – durch den Konsum von Vollkorngetreide schwer beeinträchtigt wird. Blutarmut (Eisenmangelanämie) und andere Erkrankungen sind die Folge. Zink- und Magnesiummangel verursachen schwere Wachstumsstörungen.

Phytine werden nur beim Backvorgang der Natursauermethode weitgehend zerstört. Allerdings ist diese Backmethode sehr aufwendig – sie dauert 24 Stunden - und kommt daher heute nur mehr äußerst selten zum Einsatz kommt. Die heute gängige Backmethode mittels chemischer Backhilfen hat auf Phytine keinen nennenswerten Einfluss. Auch das Einweichen von Getreideschrot über Nacht („Müsli“) lässt die Phytine völlig unverändert.

Lectine kommen in allen Pflanzen vor, sind jedoch recht unterschiedlich in ihrer Wirkung. Viele sind harmlos, manche sehr schädlich und sogar giftig. Besonders negativ wirken Lectine des Getreides, allen voran die des Weizens. Sie werden weder durch Hitze noch durch die menschlichen Verdauungssäfte zerstört. Lectine verändern die Darmflora, verursachen Entzündungen der Darmwand und ein abnormes Zellwachstum des Darmepithels. Diese Veränderungen machen die Darmwand durchlässig für Eiweißkörper. Gelangen diese in die Blutbahn können Allergien entstehen.

 Im Juli Newsletter (Vollkorn Teil 2) erfahren Sie, ob Vollkorngetreide tatsächlich ein wichtiger Mineralstoff- und Vitaminlieferant ist. Zudem informieren wir Sie über weitere schädliche Auswirkungen von Mehl auf Ihre Gesundheit.


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